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Bahnverbindung Berlin-Wrocław zügig ausbauen!

Martin Lebrenz / Karl Fisher / Christian Schmidt

DPG Brandenburg fordert Bundesverkehrsministerium zum Handeln auf

 Erich Westendarp  / pixelio.de)Bahn (Quelle: Erich Westendarp / pixelio.de)

Angesichts der von der Deutschen Bahn geäußerten Pläne, die Verbindung Berlin-Wrocław auf Busbetrieb umzustellen und damit ein Parallelangebot zu den derzeit mehr als fünfstündigen Fahrzeiten mit der Bahn zu schaffen, stoßen bei der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Brandenburg auf Kritik. Deren Vorsitzender, Karl Fisher, bewertet die Pläne als „Eingeständnis, dass die Pläne, den länderübergreifenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und Polen auszubauen, vorerst gescheitert sind.“

Bis auf die Bahnverbindungen Berlin-Warszawa und Berlin-Gdańsk gäbe es derzeit keine intakten Bahnverbindungen zu unseren Nachbarn: „Es ist ein Trauerspiel, dass eine Bahnreise in die Kulturmetropolen Wrocław und Kraków nach wie vor keine ernsthafte Option zur Reise mit dem Auto ist. Mitten im Herzen Europas klafft ein großes Infrastrukturloch, das den Ankündigungen der Bundesregierung, die deutsch-polnischen Beziehungen den deutsch-französischen gleichzustellen, komplett widerspricht. Wir als Gesellschaft erwarten, dass neben dem Ausbau der Strecke Berlin-Szczecin und Berlin Gorzów nun endlich auch das Nadelöhr im Südosten Brandenburgs geschlossen und die Fahrzeit für Bahnreisen auf drei Stunden verkürzt wird. Polen darf nicht aufs Abstellgleis geraten. Nur mit einer stabilen und positiven Verkehrspolitik bei den Strecken nach Polen kann eine nachhaltige Verbesserung erreicht werden“, so Fisher weiter.

(Pressemitteilung vom 14.02.2013)