Chronik 2012

Deutsch-Polnisches Tandem (Frankfurt/Oder-Gorzów und Umgebung)

Der am 15. März 2011 begonnene zweite Zyklus des Projekts „Deutsch-Polnische Tandembegegnungen“ wurde im Jahr 2012 fortgesetzt. Projektabschluss war der 15. April 2012. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Partnerorganisation Klub der Katholischen Intelligenz (KIK) Gorzów durchgeführt. Gefördert wurde es aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der Euroregion Europa Pro Viadrina im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Polen. Es richtete sich an Menschen beiderseits der Oder, die ihre Kenntnisse um die Sprache und Kultur des Nachbarlandes vertiefen sowie Kontakte aus- und aufbauen wollten. Zielgruppe waren Erwachsene unterschiedlichen Alters aus der Euroregion, insbesondere Multiplikatoren (Lehrer, Journalisten, Gemeinderäte, etc.). Im Zentrum der jeweils zweitätigen Begegnungen standen neben dem Erlernen der Sprache (Deutsch oder Polnisch) vor allem das gegenseitige Kennenlernen sowie der persönliche Austausch mit Menschen anderer Kulturen. Die Tandembegegnungen fanden jeweils an einem Wochenende mit einer Übernachtung statt.
Verantwortliche und Mitwirkende: Adrian Fiedler, Małgorzata Mix, Małgorzata Oleksy

Transodra Presseschau

Vom 1. Mai 2012 bis zunächst zum 15. März 2013 erschien die deutsch-polnische Presseschau „Transodra Presseschau“. Herausgegeben wurde die Presseschau von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenclub „Unter Stereotypen“ sowie dem polnischem Verein Terra Incognita. Gefördert wurde sie in dem oben angegebenen Projektzeitraum aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie des Brandenburger Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten.

Auf acht bis zehn Seiten erschienen wöchentlich die wichtigsten Nachrichten der Grenzregion aus Politik, Wirtschaft, Infrastruktur, Gesellschaft und Kultur in deutscher bzw. polnischer Sprache. Während die deutschsprachige Ausgabe wichtige Nachrichten aus der polnischen Grenzregion zusammenfasste, informierte die polnischsprachige Ausgabe über Ereignisse und Entwicklungen aus dem deutschen Teil der Grenzregion. Adressatinnen und Adressaten der Presseschau waren die kommunale Verwaltung (Städte, Landkreise, Gemeinden), Handwerks-, Industrie- und Handelskammern, politische Parteien, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände, Bildungs-einrichtungen, Vereine und gesellschaftspolitische Initiativen, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seite der Oder.
Verantwortliche und Mitwirkende: Ruth Henning, Martin Kujawa, Katrin Schröder, Nancy Waldmann, Monika Stefanek, Adrian Fiedler, Stefan Leisner.

Musik grenzenlos – Gospel beiderseits der Oder

In Kooperation mit Frankfurter Gospelchor „Heavenly Voices“ und der Słubicer Gesellschaft für Musik (Słubickie Towarzystwo Muzyczne) führte die DPG Brandenburg von September bis November 2011 (!) ein deutsch-polnisches Chorprojekt durch. Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung der Euroregion Europa Pro Viadrina im Rahmen des Operationellen Programms zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Polen gefördert. Da die Abrechnung des Projekts erst 2012 (!) stattfand, erscheint das Projekt im vorliegenden Jahresbericht.
Verantwortliche: Katrin Becker

Deutsch-Polnische Fahrradtour

Gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) organisierte die DPG Brandenburg am 23. Juni 2012 eine Radtour durch das deutsch-polnische Grenzland in der Umgebung von Frankfurt (Oder) / Słubice. Während der Pausen gab es eine kleine Einführung in die beiden Nachbarsprachen.
Verantwortliche und Mitwirkende: Christin Bülow, Małgorzata Mix

Deutsch-Polnischer Stammtisch Potsdam und Deutsch-Polnischer Abend in Cottbus

Auch im Jahr 2012 organisierte die DPG Brandenburg neben anderen kulturellen Veranstaltungen regelmäßig deutsch-polnische Begegnungen in Potsdam und Cottbus.
Verantwortliche und Mitwirkende: Karl Fisher, Christian Schmidt, Falk Schneider