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"Mehr Polnisch im Grundschulalter"

Konferenz vom 23. Mai 2008 in Frankfurt (Oder)

Obwohl die Bemühungen, Polnisch zumindest in Brandenburg fakultativ neben Englisch ab der 1. Klasse anzubieten, nicht zu den gewünschten Resultaten führten, ist festzustellen, dass eine Begegnung mit der Sprache des Nachbarn an mehreren Grundschulen in unterschiedlichen Organisationsformen (überwiegend als Arbeitsgemeinschaften) stattfindet.

Hier ist vor allem das von der RAA‐Brandenburg geleitete Projekt „Spotkanie heißt Begegnung“ zu erwähnen. Eine aktuelle Befragung von Schulleitern /‐innen ergab zudem, dass der Wille, Polnisch als zusätzliches Angebot in das Lehrprogramm aufzunehmen, vielerorts durchaus gegeben ist, jedoch meistens an nicht überwindbar zu scheinenden Hindernissen scheitert (u. a. Finanzierung, Mangel an qualifizierten Lehrkräften, Lehrmaterialien, Elternmotivation).

Die am 23. Mai 2008 in Frankfurt (Oder) stattgefundene Tagung „Mehr Polnisch im Grundschulalter“ diente daher dem Anliegen, die Hindernisse bei der Einführung und Erweiterung des Polnischangebots zu benennen und mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen den Polnischunterricht betreffenden Bereichen über Lösungen der Probleme zu diskutieren. Zu diesem Zweck wurde in Arbeitsgruppen zunächst eine Bilanz des Polnischunterrichtes an Brandenburger Grundschulen innerhalb der drei Euroregionen (Pomerania, Pro Europa Viadrina, Spree‐Neiße‐Bober) und in Kindertagesstätten in der unmittelbaren Grenzregion gezogen. In regional gemischten Gruppen tauschten die Teilnehmenden (Schulleiter /‐innen, Lehrer /‐innen und Leiter /‐innen von Kindertagesstätten) ihre Erfahrungen, Fragen und Probleme bezüglich des Polnischunterrichts aus.

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Pressemitteilung_13052008.pdf67.85 KB
Mehr_Polnisch_im_Grundschulalter_Doku.pdf1.26 MB