Stimmen vom Tandem

Hier haben wir ein paar Stimmen der Teilnehmer zusammengestellt, die wir beim letzten Tandem-Treffen in Sulęcin gesammelt haben. Einige haben einen kurzen Text in der Fremdsprache geschrieben, manche in ihrer eigenen und einige mit dem Tandempartner gemeinsam in zwei Sprachen.

Zofia und Hans-ViktorZofia und Hans-Viktor

Ein heißer Tag in Lubniewice

Den schönsten Tag beim Tandem erlebten wir 2010 in Lubniewice. Es war heiß und schönes Wetter. Wir hatten einen herrlichen Ausblick auf den den See. Am Morgen spielte Hans-Viktor Oboe auf dem großen Floß, so dass es über den See schallte. Nach dem Mittagessen spazierten wir zum alten Schloss aus der Renaissance-Zeit. Und wir haben uns unterhalten – auf Polnisch und auf Deutsch.

Zofia aus Gorzów und Hans-Viktor aus Rehfelde
Text auf polnisch

Susanne und MichałSusanne und Michał

Treffen mit Gleichgesinnten

Tandem ist für mich das Treffen mit Gleichgesinnten mit denen ich über viele verschiedene Sachen sprechen kann. Das ist auch sehr interessant, weil wir uns in zwei Sprachen unterhalten. Das ist für uns entwickelnd und trotz einiger Verständigungsprobleme gewinnen wir eine andere Sicht auf die Welt und können uns austauschen.

Michał aus Gorzów Wielkopolski
Lies, was Susanne schrieb (auf polnisch)!

Steffi und AniaSteffi und Ania

Gemeinsam eine gute Zeit verbringen und die Region kennenlernen

Ich habe mit dem vierten Tandemtreffen begonnen. Jetzt bin ich schon das fünfzehnte Mal hier. Ich bin sehr zufrieden mit diesen Treffen und dem gesamten Unterricht. Ich habe interessante, nette Menschen kennengelernt, die ich sehr mag und schätze. Die deutsche Sprache hat mir schon immer gefallen und ich bin ermutigt sie weiter zu lernen. Wir haben gemeinsam eine gute Zeit verbracht, uns unterhalten, gemeinsam Lieder gesungen auf Deutsch und Polnisch. Wir haben auch die Kultur und Geschichte unserer Länder kennengelernt, interessante Regionen, Orte und Denkmäler besichtigt.
Ania aus Gorzów Wielkopolski

Birgit und AniaBirgit und Ania

Der schönste Tag beim Tandem!

Alle Tage beim Tandem-Treffen waren sehr interessant. Aber am besten war das erste Treffen für mich in Ośno Lubuskie. Alles war neu, nett und gut. Wir trafen uns mit unseren Nachbarn aus Deutschland und wir lernten uns kennen. Wir hatten viele schöne Augenblicke. Es war mir sehr angenehm. Grenzen überwinden – das bedeutet auch zu sehen, wie andere Menschen leben, denken und fühlen.
Das denke ich,
Ania aus Chwalęcice
Lies, was Birgit denkt (auf polnisch)!

Wolfgang und LucjanWolfgang und Lucjan

Interessante Dinge erfahren

Ich meine, dass alle Tage unserer Treffen sehr schön waren. Es ist schwer festzustellen, welcher am schönsten war. Sehr schön war unser letztes Treffen in Eisenhüttenstadt. Wir tranken – wie gewöhnlich – Kaffee und Bier, sangen Texte, die wir gelernt hatten und hatten auch gutes Essen. Wir hatten auch einen schönen Unterrichtstag in der deutschen Sprache. Am Samstag, nach dem Mittagessen, gingen wir in das Museum im Stadtzentrum Eisenhüttenstadts. Dort konnten wir viele interessante Dinge sehen. Niemand von uns wusste, dass diese Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg Stalinstadt hieß. Man hat uns über das Gedeihen der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg berichtet.
Lucjan aus Gorzów

Herzliche Atmosphäre

Am Tandem hat mir am besten die herzliche Atmosphäre gefallen. Es sind, bis auf einige wenige Ausnahmen, nur sehr nette Leute hier. Unsere Betreuer Adrian und beide Gosias, haben sich viel Mühe gegeben, mir die polnische Sprache zu vermitteln. Für mich war es „Neuland“. Es ist für mich sehr schwer zu verstehen, da ich nicht mehr der jüngste bin.
Die polnischen Teilnehmer sind mir gegenüber sehr aufgeschlossen und herzlich. Die Tandembewegung ist sehr gut zum Kennenlernen anderer Kulturen und Sprachen. Sie sollte beibehalten bleiben. Die Orte der Treffpunkte waren nicht immer zur Zufriedenheit gewesen. Mir haben am besten Hirschluch, Lubniewice, Wilhelmsaue und Sulęcin gefallen. In der Zukunft wäre eine ausgewogenere Auswahl der Orte (1x Deutschland, 1x Polen) vorzuschlagen. Denn es ist nicht einzusehen, dass unsere polnischen Freunde immer lange Anreisewege haben.
Das gemeinsame Üben mit den Polen hat viel zur Vertiefung der Kenntnisse und zur Verständigung beigetragen. Ich wünsche, dass es weiter geht.
Wolfgang aus Gorgast

Katrin und GrażynaKatrin und Grażyna

Mehr als Einkaufsbummel im Nachbarland

Der Tandemkurs hat uns von Anfang an sehr interessiert. Vor 2 Jahren lasen wir in der Märkischen Oderzeitung und meldeten uns bei Adrian Fiedler. Wir wurden nett aufgenommen. Wir waren aber nicht lückenlos dabei.
Die Veranstaltungen sind für uns deshalb besonders interessant, weil sie nicht nur diesseits der Oder stattfinden. Mehr Ausgewogenheit zwischen Märkisch-Oderland und Lubuskie wäre noch besser. Die polnische Sprache wird uns auf interessante und vielfältige Weise nahe gebracht.
Wir wohnen im Grenzraum (Küstriner Vorland) und sind nicht nur zum Einkaufsbummel in unserem Nachbarland. Auf der polnischen Seite finden viele kulturelle Veranstaltungen, die wir besuchen, statt.
Viele nette Menschen erleben wir in ernster (Nauka) und froher (Piwo) Runde. Die Geschichte und die Kultur beider Länder werden uns näher gebracht (Filmvorführungen u.ä.)
Besonders gut hat es mir im November 2011 in Wilhelmsaue gefallen (familiär und nett) und jetzt in Sulęcin (polnische Gastlichkeit).
Aber unsere Dozenten waren an allen Orten tüchtig und verständnisvoll und mit viel Einsatzkraft bei der Sache. Ihnen sind wir dankbar und den netten Tandempartnern aus Gorzów und Umgebung.
Weiter so, auf dass sich die Menschen unserer beiden Länder näher kommen und eventuelle Vorurteile weiter abgebaut werden!
Katrin aus dem Küstriner Vorland
Lies, was Grażyna schrieb (auf polnisch)!

Janina und BringfriedJanina und Bringfried

Rückblick auf 1 Jahr Tandem

Aufgrund unserer häufigen Reisen ins östliche Nachbarland war das Interesse, die polnische Sprache kennen zu lernen, gewachsen. Zusammen mit meiner Frau nahm ich im April 2011 das erste Mal an Tandem, welches in Kienitz statt fand, teil. Wir lernten sehr engagierte Organisatoren (Adrian, Gosia und Gosia) sowie viele andere nette Menschen von beidseits der Oder kennen, die auch die polnische bzw. deutsche Sprache besser erlernen und anwenden wollten. Die Atmosphäre war immer locker, auch wenn manchmal die Worte uns sehr schwer über die Lippen kommen wollten. Oft war die Zeit für die Sprachübungen viel zu schnell vergangen, so dass das erworbene Wissen nicht immer ausreichend vertieft werden konnte. Als positiven Nebeneffekt lernte man bei den Tandemtreffen neue interessante Orte sowie in Polen als auch Deutschland kennen. Besonders gut gefiel es mir in Łąkomin, Długie und Bremsdorfer Mühle. Insgesamt war das Tandemjahr eine sehr gelungene Veranstaltung, die mir die polnische Sprache näher gebracht hat.
Bringfried aus Fürstenwalde
Lies, was Janina schrieb (auf polnisch)!

Wojtek und FritzWojtek und Fritz

Keine Angst vor der polnischen Sprache

Ich verliere die Angst vor den Wortungetümern – dank Tandem. Dank Tandem erhalte ich den nötigen Mut, mich auf die polnische Sprache einzustellen. Vor 12 Jahren bin ich in die Grenzregion umgesiedelt, jetzt muss ich die Nachbarschaft erleben und viel über gemeinsame Geschichte (als Täter und Opfer) und über die beiden Kulturen lernen.
So muss sich Nachbarschaft innerhalb der EU freundschaftlich entwickeln, dazu ist die Begegnung notwendig, die zum Alltag gehört.
Mir sind jetzt – mit 66 Jahren – die vielen polnischen Wurzeln bei den Familiennamen wirklich aufgefallen.
Tandem heißt, lernen unter gruppendynamischen Bedingungen, direktes Lernen vom Tandempartner, alles im Tausch und immer wieder. Die sozialen Bedingungen verdichten den Lernerfolg und keiner will sich wegducken oder in die letzte Reihe setzten.
Fritz aus dem Oderbruch

Die schönste Art und Weise, wie sich sich Völker näher kommen

Ein interessantes Treffen war in Wilhelmsaue. Das Wetter war schön sonnig. Der Unterricht fand in einer sehr netten Atmosphäre statt. Der Gastgeber hat für uns ein sehr leckeres Abendessen vorbereitet. Die Tandem-Treffen sind sehr interessant, weil wir nicht nur die Möglichkeit haben die Sprache unseres Nachbars zu lernen, sondern lernen uns auch kennen. Es entstanden interessante deutsch-polnische Ideen für eine gemeinsam verbrachten Zeit. Und das ist die schönste Art und Weise, dass sich unsere beiden Völker näher kommen.
Von ??
Text auf polnisch

EUEU

Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft

Das "Tandem"-Projekt der DPG Brandenburg und des KIK Gorzów wird von der Eurorgion Pro Europa Viadrina kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).